Unboxing: Kill Team – Inbrunst und Blut
Angetrieben von feuriger Inbrunst treten die Sanktifikatoren gegen den blutrünstigen Chaoskult der Bluternter in einem Kampf des Glaubens und Eifers an und wir schauen uns die Erweiterungbox Kill Team: Inbrunst und Blut in unserem Unboxing an.
Auf einen Blick:
Produkt: Kill Team: Inbrunst und Blut
Hersteller: Games Workshop
Material: Kunstoff
Preis: 105,00 EuroDas Reviewmaterial wurde von Games Workshop gestellt.
Ausgepackt
Nach dem öffnen der Box kommt eine einfache Einlage zum Vorschein, die Gussrahmen und Bases liegen hier oben auf, während die Druckmaterialien in einem Schuber darunter liegen.
Die beiden Killteams kommen jeweils mit einem doppelten Gussrahmen daher, die Schreinstatue mit einem großen einzelnen Gussrahmen, außerdem gibt es noch einen Beutel mit 32mm und 25mm Bases.
Bei den Printmaterialien haben wir zuerst das Inbrunst und Blut Dossier, ein 56 Seiten umfassendes Softcover Buch, dieses beinhaltet den Hintergrund und die Regeln zu den beiden Kill Teams, sowie zusätzliche Regeln für die Schreinstatue und ein Missionspaket. Die Bauanleitung ist ein kleinformatiges Heft, das in gut nachvollziehbaren und illustrierten Schritten durch den Zusammenbau führt, auch werden die optionalen Baumöglichkeiten aufgezeigt.
Weiter sind Einheitenkarten, Markern für beide Kill Teams und die Missionskarten für das Missionspakt enthalten.
Anmerkung: Laut Produktbeschreibung von Games Workshop sind das Dossier und die Missionskarten exklusiv in der Box enthalten, die Einheitenkarten und Marker sollten zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit den beiden Killteams separat erscheinen.
Kill Team der Sanktifikatoren
Die Sanktifikatoren stellen bewaffnete Pilger dar, die von einem wortgewaltigen Konfessor zu religiösen Eifer angestachelt wurden, Das Killteam setzt sich dabei aus einer Mischung aus Spezialisten, sowie Priestern mit unterschiedlicher Ausrüstung zusammen. Vorherrschendes Thema ist dabei Feuer, so sind die viele Modelle mit Flammenpistolen oder ähnlichen Waffen ausgestattet.
Sanktifikator-Konfessor
Der Sanktifikator-Konfessor bildet den Anführer der Sanktifikatoren, dabei stehen zwei Kopfoptionen und wahlweise ein Buch oder eine ausgestreckte Hand als Optionen verfügbar. Die Pose stellt dabei gut dar, wie der Konfessor seine Untergebenen mit einer wortgewaltigen Predigt aufpeitscht, bereit dem Feind einen feurigen Tod zu bringen.
Sanktifikator-Cherub
Der geflügelte Cherubim begleitet den Konfessor, dabei dient ihm sein Motivator zum einen als Waffe, er kann aber auch die eigenen Kämpfer antreiben.
Sanktifikator-Sigmatiker
Die Stigmatikerin stellt ein heiliges Individuum dar, in der das Feuer des Glaubens im wahrsten Sinne des Wortes lodert.
Sanktifikator-Beichtnehmer
Die Sanktifikator-Beichtnehmerin stellt mit einem Kraftfeld und einer Sanitätsausrüstung wertvolle Unterstützung bereit.
Sanktifikator-Todeskultassassine
Ein auf den Nahkampf spezialisierter Kämpfer, bereit im Namen des Gottimperators Blut zu vergiessen, hier sind drei Kopfvarianten als Option vorhanden.
Sanktifikator-Missionar
Gleich zwei Missionare lassen sich aus dem Gussrahmen bauen, dabei stehen beim ersten zwei unterschiedliche Waffen zur Auswahl, außerdem gibt es für die andere Hand alternative Ausstattungen. Auch bei den Köpfen kann man auf eine größere Auswahl zurückgreifen, wovon 14 unterschiedliche enthalten sind.
Sanktifikator-Drillabt
Der Drillabt ist ein Spezialist, der sowohl andere Kämpfer unterstützt, aber auch mit seinem Großhammer gut austeilen kann. Das Modell ist dabei eine Reminiszenz an eine Figur aus dem Spiel Inquisitor, ähnlich wie es auch schon beim Killteam der Agenten der Inquisition der Fall war. Alternativ kann hier auch der erste von vier möglichen Sanktifikator-Predigern gebaut werden. Bei den Köpfen kann neben dem vorgeschlagenen, aus der bereits bei den Missionaren angesprochenen Auswahl gewählt werden. Die Option des Predigers wurde in diesem Unboxing nicht verwendet, diese sind jeweils mit einer Flammenpistole und einem Kettenschwert bewaffnet.
Sanktifikator-Weihjäger
Der nächste Kämpfer ist der mit einem Eviscerator, einem zweihändigen Kettenschwert, bewaffnete Weihjäger. An der Waffe befindet sich noch ein angehängter kleiner Flammenwerfer, die regeltechnisch als Flammenpistole funktioniert und hier auf die bei Anhängern des Kultes der Redemptionisten gerne verwendeten Waffenaufsätze verweist. In Anlehnung an diese religiösen Fanatiker wurde ein Kopf gewählt, der das Gesicht größtenteils verdeckt, um hier den Hintergrund noch weiter mit einfließen zu lassen.
Sanktifikator-Brandprediger
Beim Brandprediger steht das Feuer nochmal mehr im Fokus, mit zwei Flammenpsitolen und einem ganzen Vorrat an Ölgranaten auf dem Rücken.
Sanktifikator-Reliquienhüter
Der letzte Kämpfer des Sanktifikator Kill Teams ist der Reliquienhüter, ein Prediger der einen kleinen Schrein mit in den Kampf schleppt.
Kill Team der Bluternter
Die Bluternter stamm aus den Reihen der Schakhale, blutrünstige Chaoskultisten im Dienste von Khorne, die nach einer Begegnung mit einem Zerfleischer Dämon nun diesem nacheifern möchten. Dafür wurden Teile der Beine durch biomechanische Gliedmaßen ersetzt, außerdem tragen sie einen Tank auf dem Rücken, der mit frischem Blut gefüllt als Antrieb der Beine und der Steigerung der Kampfkraft dient.
Bluternter-Blutbote
Der Anführer der Bluternter ist der Blutbote, mit einer großen Kettenwaffe bewaffnet, außerdem trägt er eine Ikone des Khorne, optional kann hier auch eine ausgestreckte Hand verbaut werden.
Bluternter-Bluträuber
Der Bluträuber stellt einen Spezialisten dar, bewaffnet mit einem Dolch, außerdem stehen zwei Köpfe zur Wahl, alternativ kann er auch als mit einer zweihändige Kettenwaffe bewaffneten Bluternter-Aspirant gebaut werden, dies gilt auch für die nachfolgenden vier Spezialisten.
Bluternter-Aufspießer
Wenn ein gegnerischer Kämpfer mal nicht Reichweite für die auf Nahkampf fokussierten Bluternter steht, kommt der Aufspießer zum Einsatz. Mit seinem Fleischfänger wird die Beute herangezogen, aber auch zugestochen wenn notwendig, zwei Optionen für den Kopf sind ebenfalls vorhanden.
Bluternter-Schädelsammler
Der mit einer zweihändigen Kettenaxt bewaffnete Schädelsammler macht seinem Namen alle Ehre, wie bisher gibt es zwei Köpfe zum wählen.
Bluternter-Pirscher
Der Pirscher bringt zwei Kettenwaffen mit, alternativ ist der Aspirant mit einer Zweihandwaffe ausgestattet, auch stehen erneut zwei Köpfe zur Wahl.
Bluternter-Anstifter
Die Anstifterin bringt mit einem Maschinenpistolenpaar eine ungewöhnliche Bewaffnung im Rahmen des Kill Teams mit, sowie zwei Köpfe.
Bluternter-Aspiranten
Zwei abschließende Aspiranten, bewaffnet sind beide mit zweihändigen Kettenwaffen, bilden den Abschluss, dabei bringt der zweite Aspirant auch zwei Kopfoptionen mit.
Schreinstatue
Schreinstatue
Die Schreinstatue bildet das Geländestück in der Box, dargestellt wird eine stilisierte lebende Heilige des Adepta Sororitas dar. In einer Hand wird ein Schwert gehalten, die andere streckt eine Fackel in die Höhe. Ein paar Flügel erstreckt sich aus dem Rücken, während der Kopf von einem stilisieren Heiligenschein eingerahmt wird. Aus dem Sockel, der mit Ikonen verziert ist, erhebt sich eine Anhäufung von Totenschädeln, als Basis für die Statue, deren barfüßiger Fuss sich daraus erhebt, während ein weites Kleid die Beine umspielt.
Anmerkung: Normalerweise wären für die Basis noch Kerzen vorgesehen, auf diese wurde hier bewusst verzichtet, wodurch aber der Rand etwas leer wirkt.
Größenvergleich
Zum Größenvergleich dürfen antreten, der Konfessor der Sanktifikatoren, der Sanktifikator-Reliquienhüter, der Blutbote und ein Aspirant der Bluternter, sowie üblich ein aktueller Primaris Space Marine.
Fazit
Kommen wir zum abschließenden Fazit, beginnen wir hier zuerst mit den beiden Kill Teams.
Die Sanktifikatoren hatten es mir schon bei der Ankündigung direkt angetan, als langjähriger Fan des Adepta Sororitas und der Ekklesiarchie, konnte ich der Idee direkt viel abgewinnen. Nur bei den Köpfen war ich anfangs etwas skeptisch, wirkten diese auf mich größtenteils nicht sehr stimmig. Hier wurde aber dank der weiteren Kopfoptionen schnell Abhilfe geschaffen und die Möglichkeiten des freien Austausches lassen hier auch in Zukunft noch Spielraum. Die Zusammenstellung ist in meinen Augen auch größtenteils stimmig, auch wenn ich mir für den zweiten Missionars gerne noch eine Alternative gewünscht hätte. Ein Punkt, der mich dann aber etwas mehr stört, da nur vier Kämpfer in zwei Varianten und bei einem Missionar nur eine andere Waffenoption vorhanden sind, bekommt man sechs Modelle die nur einmal eingesetzt werden können. Möchte man so alle Auswahlen des Killteams abdecken, bleiben über die Hälfte der Modelle übrig. Auf der anderen Seite bleibt aber ein Kill Team, das sehr thematisch umgesetzt wurde und mit seinen Regeln eine interessante Ergänzung zu den bisherigen darstellt.
Bei den Bluterntern war ich anfangs deutlich zurückhaltender, auch wenn ich den Hintergrund spannend finde, die zugrunde liegende Optik überzeugt mich nicht komplett. Dabei möchte ich zumindest die konsequent durchgezogene Optik loben, das Kill Team wirkt in sich geschlossen recht stimmungsvoll, nur sind mir persönlich ein paar Dinge am Ende etwas zu viel. Die Modelle sind insgesamt recht groß, was zum Teil aber auch an der integrierten Basegestaltung liegt, aber auch die Beinprothesen und die meistens großen Waffen verstärken diesen Eindruck. Leider gibt es bei den Bluterntern ebenfalls das Problem mit überzähligen Modellen, wenn man die alternativen Optionen voll ausschöpfen möchte. Von den Regeln stellt auch dieses Kill Team eine interessante Ergänzung dar, für jeden Spieler der bereit ist in den Dienst des Blutgottes zu treten.
Die Schreinstatue ist kein komplett neues Geländestück, diese war früher ein Teil des Adepta Sororitas Battle Sanctum Geländestückes, welches mittlerweile nicht mehr vertrieben wird. Somit bekommt man jetzt im Rahmen des Box und wahrscheinlich bei einer späteren Einzelveröffentlichung nochmal die Chance, dieses zu erwerben. Davon ab stellt es einen thematisch schönen Mittelpunkt auf einem Schlachtfeld dar, entweder als Symbol des Imperialen Glaubens, aber auch alternativ von den Mächten des Chaos geschändet.
Die Box bietet neben den beiden Kill Teams noch Printmaterial, neben den Markern die auch den aktuellen Kill Team Boxen beiliegen und den Datakarten, gibt es mit das Dossier und die Karten für das Missionspaket. Die beiden letzteren sind exklusiv auf die Box beschränkt, was aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit etwas schade ist. Dafür bekommt man mit der Box noch eine Ersparnis gegenüber dem Einzelpreis, wie hoch genau diese ausfällt können wir aber zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht sagen.
Für beide Kill Teams sind Regeln sowohl für die aktuelle Edition von Kill Team, wie auch für den Einsatz in Warhammer 40.000 auf der Warhammer-Community Seite unter den Downloads zu finden.
Was haltet ihr von den beiden Kill Teams, seid ihr dem Imperator treu ergeben, oder stellt ihr euch in den Dienste von Khorne.
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vielen Dank für das ausführliche Review, toll. abe bei einer Sache stehe auf dem Schlauch, was meinst du mit es bleiben Modelle übrig? Die man dann nicht hat oder wie darf ich das verstehen?
Danke
Wenn man alle Optionen eines Kill Teams nutzen möchte, kommt man normalerweise nicht um eine zweite Box herum, dabei bleiben dann aber Miniaturen über.
… es sei denn, ich würde die waffenoptionen magnetisieren, richtig?
sorry, falls die frage zu blöd ist, bin bei KT noch nicht dabei. überlege aber die ganze zeit einzusteigen.
Bei KTs kann man meist nicht sinnvoll mit Magneten arbeiten.
Es sind nicht einfach andere Waffen dran, sondern der halbe Torso ist anders. Meist kommen dann noch spezifische Teile wie Rucksäcke, Taschen und Ausrüstung dazu. Das ist schon mit Absicht so gemacht das man nicht mal eben magnetischen kann.
Wenn dann geht das bei KTs sinnvoll nur mit Blue Stuff und Miliput. Man duplizieren die Teile die fehlen. Beine, halber Torso usw und setzt dann vollständige Minis zusammen.
Danke dir
Danke für das Review! Wie hoch ist denn die Statue und wie breit der Sockel?
Ist die Statue 1:1 die, die es schon mal gab?
Ja, das ist 1:1 die Statue aus dem Adepta Sororitas Battle Sanctum.
Hoffe die Statur kommt nochmal einzeln raus. Die hätte ich ganz gerne.
Das ist was ich nicht verstehe bei der Firma. Die haben soviel Gelände was sie verkaufen könnten aber nehmen sie aus dem Sortiment. Morris Garden ist ein Beispiel, ein Friedhof kann man immer gebrauchen und ergänzen mit den neuen Sachen kann man ihn auch.
Ja, leider. War auch bei dem Mechanicus-Gelände so. Wobei gerade das Battle Sanctum echt nicht lange zu kaufen war.
Der goldene Pfad aus künstlicher Verknappung und dem tatsächlichen prioritisieren von begrenzten Produktionskapazitäten. Auch ein Weg initiales Interesse sehr hoch zu halten, denn man weiß nie wie lange sie es herstellen werden. Und dann kaufen sogar Leute eine KT Box mit zig extra Kram, nur wegen einer Statue….
Naja ganz ehrlich, Gelände ist in der Regel groß und entsprechend teurer zu produzieren. Statt einer Ruine kannste auch auch 4 SM-Helden produzieren, mal so blöd gesagt. Daher macht es vermutlich wenig Sinn das permanent in den Handel zu schmeißen, wenn dann dazu auch noch die Nachfrage immer nur am Anfang hoch ist und danach die großen Kartons die Lager voll machen aber nicht schnell rausgehen.
Diese Namen! Herrlich.
Mich schüttelt es bei diesen Namen immer ganz schlimm.
Lang lebe das von GW interpretierte Copyright Recht. 😉